Biographie

Prof. Dr. med. Axel Karenberg, geboren 1957 in Frankfurt am Main. Nach dem Studium der Medizin in Köln und Montpellier Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1992-1993 Aufenthalt als Research and Teaching Fellow am Department of Medical Humanities der University of California at Los Angeles (UCLA). 1994 Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten, 2000 zum außerplanmäßigen Professor für Geschichte der Medizin an der Universität zu Köln. Außerdem Professeur titulaire an der Université du Luxembourg, Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften und Editorial Boards. Seit 1.1.2016 Leiter des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin in Köln.

Zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge zu historischen Aspekten des Krankenhauses und des medizinischen Unterrichts, u.a.: “Amor, Äskulap & Co. Klassische Mythologie in der Sprache der modernen Medizin” sowie “Lernen am Bett der Kranken. Die frühen Universitätskliniken in Deutschland (1760-1840)”. Weitere Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Geschichte der Nervenkrankheiten, ethische Fragen in der Psychiatrie (insbesondere Suizid und Suizidprävention), antike Medizin sowie Didaktik der medizinischen und zahnmedizinischen Fachsprache. Als Buchpublikationen erschienen zuletzt: “Fachsprache Medizin im Schnellkurs” (3. Aufl.); “Heilkunde und Hochkultur” (2 Bände), “Medizinische Terminologie für Studierende der Zahnheilkunde”. Mitherausgeber der “Schriftenreihe des Rheinischen Kreises der Medizinhistoriker” (5 Bände) und der “Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde” (SDGGN).

Prof. Karenberg ist Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften und Editorial Boards. Im Oktober 2012 wurde er zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde (DGGN) gewählt, von 2004 bis 22018 leitete er auch den Rheinischen Kreis der Medizinhistoriker. Sein ehrenamtliches Engagement gilt vorrangig der Studienstiftung des deutschen Volkes.